Wer Wegwerfplastik herstellt, trägt auch Verantwortung

Stoppen wir die Plastikflut an der Quelle!

Die Welt erstickt im Wegwerfplastik. Millionen Tiere sterben bereits jährlich daran, und über das Mikroplastik landet der Müll auch auf unseren Tellern. Wir KundInnen und BürgerInnen tun bereits viel gegen die Plastikflut: Wir sammeln Müll, recyceln und zahlen Steuern für die Müllentsorgung.

Doch all unsere Bemühungen bleiben aussichtslos, wenn immer mehr Plastik in Umlauf gebracht wird. Produzenten und Händler entziehen sich der Verantwortung. Sie stellen Wegwerfplastik her und bieten kaum Alternativen – doch in vielen Fällen kann Verpackung ganz eingespart oder durch Mehrweg statt Einweg ersetzt werden. Wir tun unseren Teil bereits; sorgen wir jetzt dafür, dass auch die Konzerne endlich Verantwortung übernehmen. Sie müssen weniger unnötiges Plastik in Umlauf bringen und auch einen Beitrag zur Entsorgung leisten!

Wer Wegwerfplastik herstellt, verschwendet unnötig Energie und Ressourcen, schadet dem Klima und nimmt in Kauf, dass es in den Wäldern, den Feldern und den Ozeanen landet. Die Produzenten und Handelsunternehmen haben es in der Hand – sie sind an der Wurzel des Problems und müssen jetzt Verantwortung übernehmen!

Machen wir Hersteller und Handel für die Plastikflut verantwortlich – unterzeichnen Sie jetzt die Petition!

Jetzt Petition unterzeichnen!

Ja, ich unterstütze die Forderungen gegen den Plastik-Wahnsinn:

* Pflichtfelder. Der Petitionstext im Wortlaut. Wir achten auf Ihre Privats­sphäre, näheres finden Sie in unseren Daten­schutz­bestimmungen. Die Ein­willigung zur Kontakt­aufnahme können Sie jeder­zeit wider­rufen via E-Mail an service@greenpeace.at oder pos­talisch an Greenpeace in der Wiedner Hauptstraße 120-124, A-1050 Wien.

Petitionstext

Die Welt erstickt im Plastik. Trotzdem wird immer mehr unnötiges Wegwerfplastik produziert. Stoppen wir das Problem an der Quelle – Ziehen wir die Hersteller jetzt zur Verantwortung:

Plastik – ohne mich!

Wir lassen uns nicht länger für den fahrlässigen Umgang mit Plastik alleine verantwortlich machen.

Die Verschmutzung der Welt durch Makro- und Mikroplastik ist eines der katastrophalsten Umweltprobleme überhaupt. Millionen Tiere verenden jährlich, weil sie Plastik mit Nahrung verwechseln. Plastikteile erreichen inzwischen selbst die abgelegensten Gebiete der Welt. Und Mikroplastik kehrt auch auf unsere Teller zurück – mit unabsehbaren Folgen.

Doch rücksichtslose Konzerne produzieren weiterhin Wegwerfplastik und verschmutzen damit unsere Welt. Aufräumen wollen sie ihren Müll jedoch nicht – ganz im Gegenteil: Sie laden die Verantwortung auf uns ab.

Wir alle können einen Teil dazu beitragen, die Plastikflut einzudämmen, indem wir bewusst und verantwortungsvoll konsumieren. Uns darf aber nicht die Alleinverantwortung für ein Problem aufgehalst werden, das andere verursacht haben. Wir haben nicht um all das Wegwerfplastik gebeten.

Daher unterstütze ich folgende Punkte:

1. Internationale Konzerne dürfen kein sinnloses Wegwerfplastik mehr herstellen.

Wer Wegwerfplastik produziert, nimmt in Kauf, dass es achtlos weggeworfen wird und über Umwege in den Ozeanen landet. Konzerne müssen Verantwortung für die Zukunft übernehmen.

2. Ich nehme die Regierung in die Pflicht, die notwendigen Regeln zu schaffen.

Die EU-Kommission ist inzwischen auf die Wegwerfplastik-Katastrophe aufmerksam geworden und hat Richtlinien ausgearbeitet, um Wegwerfplastik zu vermeiden. Diese Richtlinien und zusätzliche Maßnahmen zur Reduktion von Wegwerfplastik müssen in Österreich so rasch als möglich umgesetzt werden.

3. Jedes Jahr fallen in Österreich über 300.000 Tonnen Plastikverpackungsmüll an. Ich fordere Umweltministerin Leonore Gewessler auf, konkrete, sanktionierbare Maßnahmen zu setzen, damit bis 2025 rund 20 % der Plastikverpackungen eingespart werden. Mehrwegverpackungen müssen in allen Bereichen verpflichtend angeboten werden, bei Getränken, Lieferdiensten, Transportverpackungen, etc. und der Anteil schrittweise erhöht werden.

4. Ich fordere den österreichischen Handel dazu auf, seine Produkte frei von Wegwerfplastik zu machen.

Durch seine Eigenmarken kann der Handel mitbestimmen, wie viele Produkte mit Wegwerfplastik in den Regalen landen. Eigenmarken bieten als wegwerfplastikfreie Alternativen zu den Produkten internationaler Konzerne KundInnen die Möglichkeit, mit einer Kaufentscheidung selbst etwas gegen die Plastikflut beizutragen.


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