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Mit Mehrweg gegen die Plastikflut!

Stoppen wir sinnloses Einweg-Plastik

An jedem Fluss, jedem Wegesrand, selbst auf Berggipfeln liegt Plastikmüll herum. Greenpeace-Sammelaktionen zeigen: Der größte Teil des Mülls sind Plastikflaschen und Getränkedosen. Und es werden immer mehr!

Das wirksamste Mittel gegen diese Plastikflut sind Mehrwegflaschen. Wenn wir die 1,5 Milliarden Plastikflaschen, die in Österreich jährlich anfallen, durch Mehrweg-Pfandflaschen ersetzen, würde das eine Plastikreduktion um 45.000 Tonnen bedeuten – mehr als die Hälfte des Reduktionsziels der Bundesregierung.

Solange Wegwerfverpackungen in Umlauf kommen, werden sie auch achtlos weggeworfen. Und unsere Umwelt erstickt weiterhin daran. Die Umweltministerin ist jetzt in der Pflicht, dem einen Riegel vorzuschieben – fordern wir sie deshalb auf, sich jetzt für ein gesetzliches Pfand auf Getränkeverpackungen einzusetzen!

Stoppen wir sinnloses Einweg-Plastik – unterzeichnen Sie jetzt die Petition für Mehrweg!

„Die Österreicherinnen und Österreicher wollen mehr wiederbefüllbare Getränkeflaschen in den Supermarktregalen. Doch sie scheitern am kaum vorhandenen Angebot.“

Nunu Kaller, Plastikexpertin bei Greenpeace

Jetzt Petition unterzeichnen!

Fordern Sie Bundesministerin Patek jetzt auf, ein gesetzliches Pfandsystem mit verpflichtendem Mehrweganteil auf alle Getränkeverpackungen einzurichten!

* Pflichtfelder. Der Petitionstext im Wortlaut. Wir achten auf Ihre Privatssphäre, näheres finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen. Die Ein­willigung zur Kontakt­aufnahme können Sie jeder­zeit wider­rufen via E-Mail an service@greenpeace.at oder pos­talisch an Greenpeace in der Fernkorngasse 10, A-1100 Wien.

Petitionstext

Mehrwegsysteme sind der wirksamste Weg zur Reduktion von Plastikmüll

Sehr geehrte Frau Bundesministerin,

die Bundesregierung hat im Dezember ein Bekenntnis gegen Plastikmüll abgelegt. Der Plan sieht eine nachweisliche Reduktion von Plastikverpackungen um 20 bis 25 Prozent bis 2025 vor. Doch das wird mit Maßnahmen wie dem Plastiksackerlverbot alleine nicht erreichbar sein. Denn dieses kann den Plastikverpackungsmüll nur um rund 2% reduzieren.

Solange nicht weitreichendere Maßnahmen beschlossen werden, wird die Plastikflut weiterhin auch Österreich überrollen. Bereits jetzt ist kein Wegesrand, kein Fluss frei davon; noch nicht einmal die höchsten Berggipfel sind mehr sicher vor Plastikverpackungen. Und das wird immer schlimmer, solange immer mehr sinnlose Plastikverpackungen in Umlauf kommen.

Die beste Chance, diesen Trend wirklich umzukehren, ist die Rückkehr zu Mehrwegsystemen. Wenn die 1,5 Milliarden Plastikflaschen, die in Österreich jährlich in Umlauf kommen, durch Mehrwegflaschen ersetzt werden, bedeutet das eine Reduktion um 45.000 Tonnen Plastik pro Jahr – das Ziel der Bundesregierung wäre damit bereits zur Hälfte erfüllt.

Mehrwegsysteme haben bis in die 1990er gut funktioniert. Sie würden auch heute funktionieren – und die große Mehrheit der ÖsterreicherInnen unterstützt sie, wie eine Umfrage von Greenpeace gezeigt hat.

Ich bitte Sie daher: Schaffen Sie die Voraussetzungen für die Rückkehr zu Mehrwegsystemen.

  • Wir brauchen ein Pfandsystem auf alle Getränkeverpackungen. Bis 2025 sollen davon die Hälfte Mehrwegflaschen sein, der Anteil soll sich bis 2030 auf 70 Prozent steigern.
  • Kundinnen und Kunden brauchen Transparenz. Schaffen Sie eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht für Mehrweg-Flaschen, die es KonsumentInnen erlaubt, auf einen Blick zu erkennen, wie umweltfreundlich die Getränkeverpackungen sind.

Die Österreicherinnen und Österreicher wünschen sich eine Rückkehr zu Mehrweg. Und für unsere Natur kann sie die dringend benötigte Wende bedeuten. Ich bitte Sie: Handeln Sie jetzt!


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