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veröffentlicht am 25.01.2020

Die 10 größten Plastik-Mythen

Während die Welt im Plastikmüll versinkt, hält die Verpackungsindustrie am Einsatz von Einwegplastik fest und kurbelt die Produktion sogar weiter an. Industrie und Handel investieren weiter in umweltschädliches Wegwerfplastik, statt auf ressourcenschonende, wiederverwendbare Verpackungen umzusteigen und verteidigen dies mit fragwürdigen Argumenten. Greenpeace hat sich zehn verbreitete Plastik-Mythen genauer angesehen und kann diese widerlegen, sowie nachhaltige Alternativen aufzeigen.

Viele Menschen haben bereits erkannt, wie gefährlich Plastikmüll für unsere Umwelt ist. Doch große Unternehmen, die Hauptverursacher der Plastikflut, versuchen weiter die Verantwortung auf die KonsumentInnen abzuwälzen und an billigem Wegwerfplastik festzuhalten. Statt auf ein umweltfreundliches Mehrwegsystem umzusteigen, versuchen sich Konzerngiganten wie Coca-Cola mit Scheinlösungen aus der Verantwortung zu stehlen.

Vor allem Recycling gilt bei vielen Unternehmen als das Zauberwort schlechthin. Unerwähnt bleibt jedoch, dass dabei weiterhin viel Material verloren geht. Zudem werden in Österreich nur 28 Prozent des Plastikmülls recycelt. Weltweit sind es sogar nur neun Prozent!

Plastik-Mythos 1: "Österreich ist ein Vorzeigeland in Sachen Plastik-Recycling."

Was stimmt wirklich?

Auch mit Fragen zum Transport von Plastikflaschen, dem hygenischen Aspekt von Einwegflaschen und zum Thema Umweltverschmutzung durch weggeworfenen Plastikmüll beschäftigt sich der Greenpeace-Bericht "Die zehn größten Plastik-Mythen". Der ganze Bericht ist hier als PDF verfügbar: Download [pdf, 2,41MB]

Stoppen wir sinnloses Einweg-Plastik

An jedem Fluss, jedem Wegesrand, selbst auf Berggipfeln liegt Plastikmüll herum. Greenpeace-Sammelaktionen zeigen: Der größte Teil des Mülls sind Plastikflaschen und Getränkedosen. Und es werden immer mehr!

Das wirksamste Mittel gegen diese Plastikflut sind Mehrwegflaschen. Wenn wir die 1,5 Milliarden Plastikflaschen, die in Österreich jährlich anfallen, durch Mehrweg-Pfandflaschen ersetzen, würde das eine Plastikreduktion um 45.000 Tonnen bedeuten – mehr als die Hälfte des Reduktionsziels der Bundesregierung.


Unterstützen Sie unsere Petition und fordern Sie Bundesministerin Gewessler jetzt auf, eine Rückkehr zu Mehrwegsystemen bei Getränkeverpackungen gesetzlich zu beschließen.


Vielen Dank für Ihre Unterstüztung.